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GEbäudedämmung und Dämmtechnik

Sie bauen ein neues Haus, oder Sie wollen einen Altbau sanieren, dann ist heutzutage eine gute Wärmedämmung ganz besonders wichtig.

Eine gute Wärmedämmung spart nicht nur Heizkosten, sondern schont auch die Umwelt und steigert zugleich den Wohnkomfort. Eine umfassende Dämmung ist die Voraussetzung für energiebewusstes Wohnen. Nur perfekt gedämmte Gebäude können den heutigen Anforderungen an ein modernes und baubiologisch optimales Wohnklima gerecht werden.
Durch Investitionen in Ihre Immobilie erhöhen bzw. erhalten Sie langfristig deren Wert. Je schlechter der Zustand Ihres Gebäudes, desto eher merken Sie die Einsparung der Heizkosten nach der Dämmmaßnahme.

Als Fachbetrieb für Wärmedämmung und Luftdichtung dämmen wir die gesamte Gebäudehülle:

  • Kellerdecken
  • Böden
  • Wände
  • Dächer
  • Fassaden
  • Aussenwand-Innendämmungen
  • oberste Geschossdecken (diese müssen laut EnEV 2009 bis Ende 2011 gedämmt sein.
  • Wärmedämmverbundsysteme
    aus verputzfähigen Holzweichfaserplatten

      Mehr Info auf www.unger-diffutherm.de
   

Geeignete Förderprogramme für energetische Dämmmaßnahmen nach EnEV 2009 gibt es z. B. bei der KfW-Bank, die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Mehr Infos dazu unter www.kfw-foerderbank.de

Gedämmt wird schwerpunktmäßig mit der Dämmtechnik im Einblasverfahren. Dabei werden ökologisch - umweltfreundliche Zellulose- oder Holzfasern in vorhandene oder neu geschaffene Hohlräume eingeblasen. Das System der Einblasdämmung (Technik und Material) bietet gegenüber herkömmlichen Dämmverfahren viele Vorteile, im Neubau, wie im Altbau und in der Sanierung.

Wir dämmen mit dem Besten - "Zellulose oder Holzfasern" von

    

Zellulosedämmung

Ein Material, das mehr kann, als viele denken

Anfang der achtziger Jahre kam die erste Zellulose-Dämmung auf den deutschen Markt. Seitdem hat sie sich fast jeden Einsatzbereich erobert: vom Passivhaus über die nachträgliche Wärmedämmung im Altbau bis hin zu Gewerbebauten. Besonders ihre Vielseitigkeit und die rasche Verarbeitung läst das Material gegenüber anderen herkömmlichen Dämmstoffen punkten. Durch die niedrige Wärmeleitzahl erreicht  sie beste Wärmedämmwerte. Zellulose dient als Bollwerk gegen sommerliche Hitze, sie ist ein Garant für wirksamen Schallschutz und für ein angenehmes Raumklima. Was die Kosten betrifft, braucht eine Zellulosedämmung dank ihres guten Preisleistungsverhältnisses die Konkurrenz mit anderen Dämmstoffen nicht zu scheuen. Das alles zusammen macht Zellulose zu einem echten "Wohlfühldämmstoff".

Was ist Zellulose? - Wärmedämmung aus Zeitungspapier

Eine Wärmedämmung aus Zellulosefaser wird durch ein optimales Recyclingverfahren aus Zeitungspapier hergestellt. Das Grundmaterial für Zellulose ist also Holz, dessen herausragende Eigenschaften seit jeher bekannt sind. Das sortierte Zeitungspapier wird grob zerfasert, mit mineralischen Salzen vermischt und in einer Mühle gemahlen. Die mineralischen Salze schützen die Zellulose vor Ungezieferbefall, Schimmelpilzen und macht sie brandbeständig. Sie enthält keinerlei bedenkliche Stoffe oder Zusätze und füllt sich wohlig weich und warm an, wirkt nicht hautreizend oder aggressiv und wird daher als sympathischer Dämmstoff empfunden. Der gesamte Herstellungsprozess verbraucht im Vergleich zu anderen Dämmstoffen sehr wenig Energie und verschmutzt dabei weder Wasser, Luft noch Boden. Ergebnis ist ein flockiges Material, das durch eine niedrige Wärmeleitzahl und Setzungssicherheit auch bei großen Dämmstärken überzeugt. Nicht nur die niedrige Wärmeleitzahl zeichnet das Material aus, es ist bekannt, dass jede Dämmung nur so gut ist, wie an ihrer schwächsten Stelle. Mit einer Zellulosedämmung werden auch engste Spalten und Ritzen ausgefüllt. Das ergibt eine fugenlose, wärmebrückenfreie Dämmschicht. Die hohe Wärmespeicherkapazität bewirkt einen deutlich verzögerten Durchgang der Sonnenwärme. Man spricht hier von der Phasenverschiebung. Diese ist die Zeitspanne in Stunden, die eine Temperaturwelle benötigt, um von der Außenseite eines Bauteiles auf die Rauminnenseite zu gelangen. Je größer die Phasenverschiebung, desto länger wird die Aufheizung des Gebäudeinneren verzögert. Eine Zellulosedämmung ist in der Lage, ohne Dämmverluste, Feuchtigkeit zu speichern und wieder abzugeben. Das besondere Feuchtespeichervermögen wirkt raumklimatisch regulierend und bauphysikalisch als Feuchtepuffer.

Dies schützt zugleich die Konstruktion vor Feuchteschäden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Dämmstoffen ist, bedingt durch den höheren Strömungswiderstand des flauschigen Materials, die Luft- und Winddichtigkeit erheblich besser. Kleinere Mängel, die zu Zugluft oder gar Bauschäden führen könnten, werden dadurch vermieden. In der Summe erfüllen die natürlichen Eigenschaften der Zellulosefasern in Verbindung mit der Einblastechnologie höchste Ansprüche an Wohnraumklima und Energieeinsparung. Auch im Bereich Schallschutz bringt die dicht und fugenlos eingebrachte Zellulosedämmung große Vorteile. In vergleichbaren Prüfungen mit herkömmlichen Fasermatten wurden bis zu 7 Dezibel bessere Schallschutzwerte gemessen. Wenn ein mit Zellulose gedämmtes Gebäude oder Bauteil einmal baulich verändert werden soll, kann das Material ausgebaut und erneut als Dämmung verarbeitet werden.

Die Zellulose kommt im Schlauch: Wie aus Flocken eine fertige Dämmung wird

Viele Dämmstoffe werden als Platten oder Matten geliefert. Anders die Zellulose: Sie kommt in Säcken verpackt als lose Flocke auf der Baustelle an. Dort wird sie von uns als geschulter Fachbetrieb eingebaut. Wir sind lizenzierter Fachbetrieb von "Isocell - natürlich dämmen" und von "Steicozell Holzfaser-Einblasdämmung". Neben der notwendigen Ausrüstung besitzen wir auch die Erfahrung, um hohe Verarbeitungsqualität garantieren zu können. In den meisten Fällen wird das Material über einen Schlauch in bestehende oder neu geschaffene Hohlräume eingeblasen. Die Flocken gelangen selbst bei komplizierten Gefachen in jeden Winkel und verdichten sich zu einer lückenlosen, fugenfreien und setzungssicheren Dämmschicht. Auch offen aufgeblasen kann Zellulose verarbeitet werden. Diese Anwendung ist für die fugenlose Dämmung in ungenutzten oder nicht nutzbaren Dachräumen in Wohn-, Industrie- und Gewerbebauten, sowie in Ställen einsetzbar. Bauseitig vorhandene Hohlräume in Altbauten können durch das Einblasverfahren in den meisten Fällen ohne aufwendige Baumaßnahmen gedämmt werden. Auch bauphysikalisch grenzwertige Sanierungen können meist noch ausgeführt werden. Es fällt keinerlei Verschnitt an und der Transport im Schlauch spart mühsames schleppen. So entsteht in kurzer Zeit eine passgenaue, warme Hülle für das Gebäude. Der geringe Montageaufwand hält die Handwerkerkosten in Grenzen. Zusätzlich können Kosten eingespart werden
z. B. beim Befüllen der Einblasmaschine.

     
 

Zellulosedämmung wirkt brandverzögernd

Eine Wärmedämmung aus Zeitungspapier kann tatsächlich brandsicher sein. Zahlreiche Prüfungen zeigen das eine Zellulosedämmschicht stark brandverzögernd wirkt. Die mineralischen Salze setzten bei Hitze Wasser frei. Es kühlt den Baustoff ab und verdrängt Sauerstoff. Die Oberfläche verkohlt, dabei bildet sich eine nichtbrennbare Rußschicht, die das Fortschreiten des Brandes stark verzögert und auf diese Weise andere Bauteile schützt. Weil Zellulose im Gegensatz zu anderen Dämmstoffen nicht schmilzt, hält diese schützende Wirkung lange Zeit an. Auch sonst entstehen nur holztypische Brandgase.

 

Ein Dämmstoff – viele Möglichkeiten

Es gibt nur wenige Bereiche wo Zellulose nicht eingesetzt werden kann. Dazu gehören erdberührende Bereiche und die Kerndämmung von zweischaligen Mauerwerk. Für fast jede Dämmaufgabe wurde im Laufe der Zeit eine geeignete Lösung entwickelt. Neben der Einblastechnik und dem offen Aufblasen, kann Zellulose auch lose geschüttet werden. Dies wird hauptsächlich bei der Dämmung von Fußböden mit geringer Dämmstärke angewendet.
Der Anwendungsbereich Sprayen kommt zum Einsatz im vertikalen Bereich bei offenen Konstruktionen wie z. B. offene Ständerwände (Installationsebenen, Zwischenwände), für Schallschutzbeschichtungen von Decken oder zur Dämmung von Kirchengewölben.

Für verputzte Zellulose Aussenwand-Innendämmungen ohne Dampfbremse zur energetischen Sanierung bei denkmalgeschützten oder erhaltenswerten Fassaden kommt das System "Renozell" von der Firma "Isocell" zum Einsatz.


Foto links oben: Ausgangssituation
Foto unten links: Aufgesprühte Renocell-Dämmung
Foto rechts: fertig gedämmte und verputzte Außenwand

>> mehr Infos

Steicozell Holzfaser-Einblasdämmung

Steicozell ist eine einblasbare Holzfaserdämmung, hergestellt aus Kiefernholz. Der nachwachsende, natürliche Rohstoff Holz ist bekannt für seine thermischen und klimatisierenden Eigenschaften. Die aus Kiefernholz hergestellten Holzfasern zeichnen sich durch ihre hohe Atmungsaktivität, durch sehr gute Wärmedämm- und Wärmespeichereigenschaften, sowie im Schallschutz aus. Die Verarbeitung im Einblasverfahren, sowie die Anwendungsbereiche sind die gleichen wie bei Zellulose.
Geeignet für Hohlraumdämmungen von Wand, Dach, Boden und Fassade.
>> mehr Infos unter
www.steico.com

Bauphysik

Zum Dämmen gehört auch zwingend die Bauphysik. Es reicht nicht aus einen Hohlraum mit Dämmstoff zu füllen. Das bauphysikalische Wissen um die Anforderungen der gesamten Konstruktion und die Ausführung im Detail sind für die dauerhafte und schadensfreie Funktion der Dämmung entscheidend. Dazu gehören auch Berechnungen wie z. B. U-Wert und Tauwasserberechnungen, sowie die Wahl eines geeigneten Luftdichtheitssystems.

Luftdichtheitssysteme schützen die Bausubstanz und sparen Energie

Dass die Außenhülle eines Hauses witterungsbeständig gegen Regen, Sturm und Schnee abgedichtet sein muss, ist eine Selbstverständlichkeit. Doch auch im Innenbereich muss für ausreichend Schutz gegen unkontrolliertes Eindringen von Raumfeuchte in die Konstruktion gesorgt werden. Dafür gibt es die Luftdichtheitsschicht, die auf der Innenseite der Bauteile angebracht wird. Während im Massivbau der Innenputz diese Funktion übernimmt, verwendet man im Holzbau Dampfbremsen. Ist diese Schicht jedoch nicht fugenlos ausgeführt, sind neben hohen Energieverlusten oft auch Bauschäden und Schimmel, hervorgerufen durch Raumfeuchte und Wasserdampf, zu beklagen.

Dabei sind Raumfeuchte und Wasserdampf alltägliche Phänomene. Ein 4-Personen-Haushalt beispielsweise produziert im Laufe eines Tages durch ganz gewöhnliche Tätigkeiten wie atmen, schlafen, kochen, duschen oder bügeln bis zu 10 Liter Feuchtigkeit. Ein Teil davon wird durch Lüften abtransportiert, doch der verbleibende Wasserdampf sucht sich, genau wie Wärme, den Weg über die Außenbauteile nach draußen. Gibt es hier Risse oder Fugen, entstehen erhebliche Mengen Kondensat, das die Bausubstanz schädigen und Schimmel erzeugen kann. Ein Luftdichtheitssystem, das für eine luftdichte Gebäudehülle sorgt und sich auch darüber hinaus positiv auf das Wohlfühlklima im Haus auswirkt ist zwingend erforderlich. Denn eine gut ausgeführte Luftdichtheitsschicht spart Kosten, da sie verhindert, dass durch Fugen und Risse kalte Luft eindringt beziehungsweise wertvolle Energie und Wärme darüber entweichen kann.

Das Luftdichtheitssystem ist als Luftdichtheitsschicht und Dampfbremsschicht in Wand-, Dach- und Deckenbauteilen einsetzbar und sollte unbedingt von einem geschulten Fachbetrieb montiert werden. Ein Fachbetrieb hat zudem für alle Verarbeitungssituationen, wie etwa für Durchdringungen bei Elektro- und Lüftungsleitungen, von Anschlüssen an das Mauerwerk und Beton, oder für Fensteranschlüsse spezielle Lösungen bereit.

Dämmung von zweischaligem Mauerwerk

Die Kerndämmung Isocell-Granoblow ist der ideale Dämmstoff zur nachträglichen Dämmung von zweischaligem Mauerwerk.

Zum Einsatz kommt die Dämmung bei Altbauten, hinter vorgehängten Fassaden von Ein- bis Mehrfamilienhäusern. Der Dämmstoff kann sowohl eingeblasen, als auch geschüttet werden und wird ausschließlich durch lizenzierte Fachbetriebe verarbeitet.

GRANUBLOW ist hydrophob, das heißt wasserabweisend und gewährleistet eine trockene Dämmschicht, auch bei Schlagregen und nasser Außenschale. Zudem ist die Dämmung verrottungsbeständig und schützt wirksam vor Nagern und Ungeziefer. GRANUBLOW besitzt selbst bei starken Erschütterungen eine hohe Volumensbeständigkeit, ist staubfrei und rationell bei der Verarbeitung und überzeugt durch ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Sehr guter Lamda-Wert von 0,033 oder 0,035.

Die Kerndämmung GRANUBLOW garantiert ein gesundes Raumklima: behagliche Wärme im Winter und angenehme Kühle im Sommer. Die Dämmung kann nachträglich zeit- und kostensparend erfolgen. Sie passt sich ohne Probleme fugenlos allen verwinkelten Konstruktionen an. GRANUBLOW ist hydrophob (wasserabweisend), verrottungsbeständig und gewährleistet eine trockene Dämmschicht auch bei Schlagregen und nasser Außenschale.


Dämmung der obersten Geschossdecke

Die Dämmung der obersten Geschoßdecke wird in Deutschland mit einer Wärmedämmleistung (U-Wert) von mindestens 0,24 Watt/m²K gesetzlich vorgeschrieben.

WoodyFIX – ein speziell für den einfachen Aufbau entwickeltes Basis-Dämm-Modul bietet hierfür die kostengünstige Lösung.

Vorgefertigte passgenaue Steckelemente ermöglichen, einfaches, zeitsparendes und damit wirtschaftliches Dämmen der obersten Geschoßdecke. Das Basis-Dämm-Modul bildet ein Aufständersystem für eine Konstruktionslatte zur Aufnahme einer Bodenplatte. Dabei wird ein einfacher Ausgleich von Bodenunebenheiten ermöglicht. Der unter der Bodenplatte verbleibende Hohlraum wird dabei lückenlos und wärmebrückenfrei mit Zellulosedämmung ausgeblasen.

 


            Beispiel: Dämmung
            einer Stahlbetondecke

U-Werte bei der Dämmung einer 
Stahlbetondecke  mit 200 mm

160 mm U-Wert 0,24 W/m²K
220 mm U-Wert 0,17 W/m²K
260 mm U-Wert 0,14 W/m²K
320 mm U-Wert 0,12 W/m²K

weitere Stärken auf Anfrage



 Mit 32 cm Dämmstärke (100 m²)
 sparen Sie 530 Liter Heizöl pro Jahr

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zuletzt aktualisiert 08.08.2011